Stützpunkt-Feuerwehr Muttenz

Hochwasser

Am Samstag, 14. Mai 2016, sorgte in der Zeit von 17 Uhr bis 20 Uhr ein heftiges Gewitter mit starken Regenfällen dafür, dass der Dorfbach über die Ufer trat und Strassen, Gebäude und Gärten überflutete.
Die Stützpunkt-Feuerwehr rückte nach einer ersten Meldung von 18.50 Uhr aus und die Zivilschutzkompanie, Gemeindepolizei sowie der Gemeindeführungsstab wurden um 20.28 Uhr aufgeboten. Auch die Energie-, Transport- und die Kommunikationsunternehmen wurden in die Bewältigung des Ereignisses einbezogen. In Anbetracht der Grösse des
Ereignisses wurde im Auftrag des kantonalen Krisenstabs die Gesamteinsatzleitung an das Schadenplatzkommando Baselland übergeben und in Muttenz vor dem Gemeindehaus die Infrastruktur für das Schadenplatzkommando zur Koordination der Ereignisdienste eingerichtet.
Auch zahlreiche Mitarbeitende der Verwaltung und der Abteilung Betriebe waren rasch vor Ort, leiteten erste Massnahmen ein und unterstützten die Einsatzkräfte. Schliesslich standen am Samstagabend mit Unterstützung von externen Einheiten rund 150 Männer und Frauen im Einsatz.
Die betroffene Bevölkerung im Gebiet Oberdorf, Dorfzentrum und Hauptstrasse und vereinzelt im weiteren Muttenzer Gemeindegebiet bewahrte Ruhe. Nach heutigem Wissensstand wurden keine Menschen oder Tiere verletzt. Die Qualität des Trinkwassers war immer in der gesamten Gemeinde einwandfrei. Im betroffenen Gebiet war bis zum Redaktionsschluss teilweise kein Festnetztelefon und Internet verfügbar, hingegen funktionierten das Mobiltelefonfunknetz zu jeder Zeit und das Multimedianetz (MMN) nach kurzem Unterbruch.
Nachdem das oberflächig verlaufende Bachwasser im Verlauf des Samstagabends zurückging, pumpten Feuerwehr und Zivilschutz die vollgelaufenen Keller und Tiefgaragen leer und erkundigten sich bei der betroffenen Bevölkerung bis spät in die Nacht direkt nach Schäden oder allfälligem Bedarf nach weiterer Hilfe.
Am Pfingstsonntag wurden die Muttenzer Zivilschutzleistenden unterstützt durch die Zivilschutzkompanie Argus aus den beiden Frenkentälern. Mit grossem Einsatz wurden in Zusammenarbeit mit der betroffenen Bevölkerung Garagen, Wohnungen und Keller geräumt und die vom Wasser beschädigten Möbel und andere Gegenstände in die bereitgestellten Mulden entsorgt. Dabei kam auch die Hilfe unter Nachbarn und Freunden zum Tragen.
Am Pfingstmontag Morgen sind erneut insgesamt 85 Dienstangehörige der Zivilschutzkompanie Muttenz eingerückt, um die Arbeit fortzuführen.
Der Gemeindepräsident, die involvierten Gemeinderatsmitglieder und der Gemeindeführungsstab verschafften sich mehrfach vor Ort einen Überblick über die Lage. Dabei durften sie von der betroffenen Bevölkerung viele positive Rückmeldungen bezüglich der rasch gebotenen Unterstützung entgegennehmen. Die Anerkennung, auch in Form von Kuchen für die Einsatzkräfte, freute die Verantwortlichen.
Der Gemeindeführungsstab informierte die Anwohnerinnen und Anwohner am Sonntagmorgen mit einem Info-Blatt und auf Plakaten über die aktuelle Lage, angebotene Hilfestellungen und über die Möglichkeit, dass auch über die Pfingsttage der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung der entstandene Schaden gemeldet werden kann. Weiterhin kann Unterstützungsbedarf über die Hauptnummer der Verwaltung, Tel. 061 466 62 62 gemeldet werden.
Der Gemeinderat bedauert und sieht das entstandene Unheil an Hab und Gut der betroffenen Bevölkerung. Er wird weiterhin rasch und unkompliziert seine ihm zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten zur Bewältigung der Folgen dieses Hochwasser einsetzen.
Zusammen mit dem Gemeindeführungsstab danken wir allen am Einsatz beteiligten Frauen und Männern für deren Hilfe und Unterstützung.


Muttenz, 16. Mai 2016
Der Gemeinderat

 

Quelle

Explosion in Chemiebetrieb

Am Dienstagmorgen, 16. Februar 2016, gegen 08.15 Uhr, ereignete sich in einem Chemiebetrieb an der Gempenstrasse in Pratteln eine Explosion während eines chemischen Nebenprozesses. Dabei wurden zwei Mitarbeitende verletzt. Eine der verletzten Personen erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Die zweite Person wurde leicht verletzt. Ferner verletzte sich ein Feuerwehrmann während des Einsatzes leicht und begab sich selbstständig in Spitalpflege.

Die Ursache ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Abklärungen. Alle Luftmessungen der Fachkräfte haben unbedenkliche Messergebnisse ergeben. Ausserhalb des Gebäudes bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Das von der Explosion betroffene Gebäude ist stabil, es besteht keine Gefahr für einen Einsturz.

Zwei Rangiergeleise des nahegelegenen Bahnhofs Pratteln mussten vorübergehend gesperrt werden. Der Zugsverkehr (Personentransport) ist nicht betroffen.

Zur Bewältigung des Ereignisses standen zeitweise rund 140 Einsatz- und Rettungskräfte im Einsatz. Das Ereignis wird durch das Schadenplatzkommando Basel-Landschaft geführt.

Die Güterstrasse in Pratteln bleibt während den Aufräumarbeiten für sämtlichen Verkehr gesperrt.

Quelle: Polizei BL

 

Sturmschäden

Die erneut starken Winde im gesamten Gebiet des Kantons Basel-Landschaft sorgten insbesondere am Dienstagabend, 9. Februar 2016, für zahlreiche Einsätze. Im Zeitfenster zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr gingen in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft rund 20 entsprechende Notrufe ein. Nach 19.00 Uhr beruhigte sich die Lage rasch wieder und bis Mitternacht gab es dann noch rund 15 weitere Meldungen. Gemeindemässig war der gesamte Kanton betroffen. Zu den starken Winden kamen ab 17.30 Uhr von West nach Ost heftige Niederschläge, vereinzelt begleitet von Blitz und Donner.

Bei den Notrufen ging es mehrheitlich um umgestürzte Bäume und Bauabschrankungen. Rund 20 Feuerwehren standen vorübergehend im Einsatz. Über verletzte Personen oder grössere Schäden ist bis zur Stunde nichts bekannt. In Muttenz BL musste die Rothausstrasse vorübergehend gesperrt werden, in Pratteln BL riss der Wind eine Seitenwand einer Scheune ab. Bitte beachten Sie dazu auch die Medienmitteilungen vom Montag, 8. Februar 2016, und Dienstag, 9. Februar 2016, alle nachlesbar auf www.polizei.bl.ch).

Die Behörden bitten weiterhin um erhöhte Vorsicht und raten derzeit von Waldspaziergängen ab. Zudem sind Hausbesitzer aufgefordert, Gegenstände etwelcher Art zu fixieren.

 

Quelle: Polizei BL

 

Fahrzeuglenkerin verursacht Selbstunfall

Am Montag, 8. Februar 2016, kurz vor 19.00 Uhr, kam es im Bereich der Einstellhallenausfahrt eines Verkaufsgeschäftes an der St. Jakob-Strasse zu einem Selbstunfall einer 78-jährigen Autolenkerin.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft verwechselte die Lenkerin mit aller Wahrscheinlichkeit bei der Ausfahrt das Brems- mit dem Gaspedal und durchbrach die geschlossene Barriere. Im weiteren Verlauf überfuhr sie das Stoppsignal bei der St. Jakob-Strasse, überquerte beide Fahrbahnen und fuhr auf der gegenüberliegenden Seite, Höhe Liegenschaft Nummer 2, auf einen grossen Stein auf, wo das Fahrzeug zum Stillstand kam.

Die Lenkerin musste durch die Stützpunktfeuerwehr Muttenz aus dem Fahrzeug befreit werden und zur Abklärung durch die Sanität Basel in ein Spital eingeliefert werden.
Das Fahrzeug wurde beim Unfall stark beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

 

Quelle: Polizei BL

 

Seitliche Frontalkollision fordert einen Verletzten

Am Freitag, 22. Januar 2016, kurz nach 14.45 Uhr, kam es im Bereich der Verzweigung Hardstrasse/ Rothausstrasse in Muttenz zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 51-jähriger Mann mit seinem Personenwagen in Muttenz auf der Hardstrasse in Richtung Rothausstrasse. Bei der Verzweigung beabsichtigte er nach links in Richtung Auhafen abzubiegen. Dabei gewährte er einem von links aus Richtung Auhafen heranfahrenden und vortrittsberechtigten Autolenker den Vortritt nicht und es kam zu einer seitlichen Frontalkollision

zwischen den beiden Fahrzeugen.

 

Der Lenker des korrekt fahrenden Fahrzeuges wurde verletzt und musste durch die Sanität Basel in ein Spital eingeliefert werden.

 

An den involvierten Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden. Beide Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen werden. Es kam zu lokalen Verkehrsbehinderungen. Vor Ort im Einsatz standen die Stützpunkt-Feuerwehr Muttenz, die Sanität Basel, die Gemeindepolizei Muttenz und die Polizei Basel-Landschaft.

 

Quelle: Polizei BL